Besinnliche Adventszeit!

Wie oft habe ich in den letzten Jahren diesen Wunsch gehört. Aber die Wochen vor dem zweiten Advent und etliche Tage darüber hinaus waren nicht immer besinnlich. Hektische Betriebsamkeit prägte unser Dorf. Es gab ja auch viel zu tun. Und das Schöne war, dass sich aus fast allen Eckardtsheimer Haushalten Menschen zusammen gefunden haben, die sich mit vielen Helfern aus nah und fern an dem Projekt „Weihnachtsmarkt“ beteiligten. Es gibt meines Wissens kein Projekt in Eckardtsheim, dass so das Zusammengehörigkeitsgefühl gefördert und geprägt hat wie unser Weihnachtsmarkt. Darüber hinaus haben wir in der Zeit von 2002 bis 2019 mehr als 210.000€ für unterschiedliche Spendenprojekte weiterleiten können. In diesem Jahr unterstützen wir kein Spendenprojekt. Schade, dass wieder die Ärmsten der Armen noch mehr verzichten müssen.
Besinnliche Adventszeit… vielleicht ist es ja auch gut mal ein Jahr Pause zu machen, den Advent mal ganz anders zu erleben, Besinnlichkeit zu erspüren.
Und trotzdem fehlen mir die Wandelkonzerte, das Lagerfeuer, das Miteinander und die hektische Betriebsamkeit, die uns verbunden hat.
Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit
Wilfried Fuhrmann

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Malen mit Licht

Licht und Dunkelheit, ein starkes Gegensatzpaar. Je dunkler es ist, umso heller leuchtet das Licht. Auch das Licht, das wir Menschen einander schenken. „Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen: Fürchtet euch nicht!“

Auch dieses Licht strahlt in diesen Tagen. Ein Gruß, etwas Gebackenes, ein Besuch, ein Telefonat, …  In der Zuwendung und Liebe, mit der Menschen aneinander denken und füreinander handeln leuchtet das Licht des Lebens, das Jesus in unsere Welt gebracht hat.

Ein herzliches Dankeschön an alle Lichtgestalten!

Susanne Schubring

Schnappt euch Kamera, Stativ und Taschenlampe und mal uns eine Geschichte. Wer keine passende Kamera hat, kann auch mit seinem Smartphone und einer App mit Licht malen.

Los geht´s …

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Leben heißt …

Viele Menschen lieben das Buch „Frederick“ von Leo Lionni – eine Mäuse-Erzählung aus dem Jahr 1967. 
Der US-Schrifsteller und Maler, der in den USA und Italien lebte, erzählt:
 
Alle Feldmäuse arbeiten wild und sammeln Vorräte für den Winter, damit sie die dunklen, kalten Tage und Nächte überleben.
Nur Frederick macht nicht mit. Er liegt und träumt den ganzen Tag vor sich hin.
Die anderen Mäuse wollen den Faulpelz gerne ans Arbeiten bringen.
Doch Frederick lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er arbeitet auch – aber anders als die meisten Mäuse.
Er sammelt Sonnenstrahlen, Wörter und Farben für die Winterzeit.
Und als es kalt und dunkel wird und keine Maus mehr an den Frühling glauben mag, gibt er freigiebig von seinem unerschöpflichen Vorrat ab: Licht, Farben und gute Worte und Gedanken!
Und legt so seinen Mit-Mäusen die Hoffnung ins Herz!
 
Eine lichtvolle Adventszeit mit Hoffnung im Herzen
wünschen
Nicole Frommann und Christiane Heintze
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Advent heißt Ankunft

Advent (lat. Ankunft)

wie Ankunft, Gottes Ankunft, das ist Advent. Gott verankert sich in unserer Welt. Voller Liebe kommt Er in Jesus Christus in unser Leben hinein, – in unser Fragen und Suchen, unser Lieben und Streiten, unser Lachen und Weinen. Danach will ich in dieser Zeit wie Ausschau halten und aufmerksam sein für die Zeichen seines Kommens. Etwas erwarten, Gutes erwarten, Gott erwarten. Und wie Aufbrechen und ihm entgegengehen. Er kommt!

Herzliche Grüße

Susanne Schubring

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Am Wegesrand

Manchmal fehlen sie, die flüchtigen Begegnungen des Tages. Das kurze Gespräch am Gartentor kommt gerade jetzt zu kurz. Doch ein traumhaftes Wetter zum ersten Advent lädt ein, die eigenen vier Wände zu verlassen um sich auf den Weg durch die herrliche Nachmittagssonne zu machen.
Und da sieht man sie, die vielen Menschen, die mit der gleichen Idee unterwegs sind. Draußen auf Abstand ist die Begegnung ohne die Maske wunderbar. Wir sehen zufriedene Gesichter auf dem Weg durch den Wald.
Außerdem sehen wir die vielen Farben des Herbstes, die uns diesen ersten Advent herrlich erstrahlen lassen.
Ein paar Impressionen vom Wegesrand, dazu eine Adventsmusik von Friedrich Veil, gespielt von den großen Chören in Bethel und Eckardtsheim. 

Herzliche Grüße, 
Stephan Sehr

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Nun wird´s Advent

Der Adventskalenderkranz

Wie lange dauert es noch? Wann kommt das Christkind endlich? 
Doch wie erkläre ich einem Kind, das es noch genau 24 Tage bis dahin sind? Drei mal schlafen, das begreift ein Kind. Doch 24 Tage? 

Wie lange dauert 24 mal schlafen?

Wie lange noch? 
Johann Hinrich Wichern, Begründer des Rauhen Hauses in Hamburg, hatte Mitte des 19. Jahrhunderts genug von den ständigen Fragen.
Er nahm ein großes Wagenrad aus Holz, 20 kleine rote und 4 große weiße Kerzen. Und schon war der erste Adventskalenderkranz fertig. 
Jeden Abend versammelten sich die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im „Knabenrettungshaus“ und feierten eine Adventsandacht.
Eine Geschichte, Singen, Beten, und vor allem: Jeden Abend eine Kerze mehr anzünden.
Die 4 großen Kerzen sind uns auf unseren Adventskränzen für die vier Sonntage geblieben.
Jeden Abend wurde das Licht heller, die Freude und Erwartung größer.
Und vor allem: Alle konnten nun sehen, verstehen, begreifen, wie lange es noch dauert. Damals war es überall üblich, dass die Familien am Abend zu Hause zur Adventsandacht zusammenkamen.
Eine schöne Idee. Auch für heute. Sich zusammensetzen, Geschichten erzählen, miteinander singen, Gott für das Schöne des Tages danken, ihn um etwas bitten, gemeinsam warten und erwarten und das Licht heller werden lassen.

Probiert es einfach aus!

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Lichtspiele

Lichtspiele in der Lukaskapelle

Immer wieder faszinierend, welche Farbspiele die bunten Glasfenster in der Lukaskapelle erzeugen. 
Gerade jetzt, da die Sonne so tief steht und kräftig hindurchscheint.
Als male da Einer mit Lust und Freude auf den Wänden, dem Boden, den Stühlen, dem Flügel.
Als sende da Einer einen Gruß aus dem Himmel.
Und leise flüstert die Stimme:
„Unser Gott hat ein Herz voll Erbarmen.
Darum kommt uns das Licht aus der Höhe zur Hilfe.
Es leuchtet denen, die im Dunkel und im Schatten des Todes leben.
Es lenkt unsere Füße auf den Weg des Friedens.“ (Lukas 1, 78-79) 
Ein Licht, über das wir nicht verfügen. Das wird mir angesichts der Farbspiele klar. 
Es leuchtet ohne unser Zutun. Einfach so. 
Es ist ein Geschenk. Gottes Zeichen, dass er bei uns ist und an uns denkt.

Möge Euch sein Licht scheinen und diese trüben Zeiten erhellen.

Herzliche Grüße, Susanne Schubring

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Oh, wie ist mir weh ums Herz

In den vergangenen Jahre zu dieser Zeit sah die Wiese vor der Kirche ganz anders aus. Bunte Hütten, viele Lichter, emsiges Treiben, der Duft von Zimt und Mandeln – all dies erwärmte uns in den vergangenen Jahren das Herz. 
Der Weihnachtsmarkt ist doch für viele Eckardtsdörfler eng verknüpft mit der Adventszeit. 
In diesem Jahr ist alles anders. 
Damit bei euch trotz alle dem ein wenig Adventsstimmung aufkommt, gibt es auf dieser Seite bis zum Heilig Abend jeden Tag einen kleinen Gruß.
Er möge euer Herz erwärmen, euch vielleicht auch zum Schmunzel, Mitsingen, Träumen und Nachdenken bringen.

 

 

Liebe Grüße, Stephan Sehr

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